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Es werden Posts vom 2018 angezeigt.
Ramada Heute hatte ich nicht viel zu tun aber ganz viel ganas Pancakes zu essen und deshalb beschloss ich meinen Freund anzurufen, der auch nichts zu tun hatte^^ Zuerst sind wir zu den ferias gefahren, um frische Zutaten zu besorgen und Zuhause angekommen begann ich den Teig zuzubereiten, während er die Früchte vorbereitete. Das natürlich mit gaaanz lauter und mitreißender Musik.  Es war das erste Mal, dass ich Pancakes in Chile gemacht habe und es werden definitiv nicht die letzten sein!  Dieses Gefühl von Freiheit habe ich sonst nicht oft. Zusammen mit einem nächtlichen Spaziergang mit cervecita und einem tollen Gesprächspartner oder einfach mit einem Freund in ein Auto zu steigen und ganz weit weg zu fahren (während man laut Musik mitsingt selbstverständlich) gibt es nichts, bei dem ich mich wohler fühle. Abends sind wir   auf die Ramada in Valparaiso gegangen. Das ist wir ein Jahrmarkt, mit ganz viel typisch chilenischem essen, viel Terremoto, Mus...
Mein Liebling Heute Morgen als ich genüsslich mein Frühstück beendet hatte, kam plötzlich meine Gastmutter in mein Zimmer gerannt und lud mich ein sie auf die Ferias, den örtlichen Markt, zu begleiten. Also wortwörtlich war das so: „Maaaaaaite vamos a las ferias si po? Vamos vamos!“ und ich bin ihr hinterher   gedackelt, weil ich nichts anderes zu tun hatte. Überraschenderweise war der Markt total schön, unglaublich viel Auswahl an Obst und Gemüse, Bananen, Ananas, Orangen, Kiwis, Äpfel, Zitronen, Zucchini, Auberginen, Kürbis, Kartoffeln, Knoblauch, Salat…und das im Winter! Die Preise waren auch unschlagbar günstig und die Atmosphäre unter offenem Himmel mit Gesprächen mit Händlern (ich habe natürlich die Chance genutzt und die Fragenden zu Deutschland auf den neuesten Stand gebracht), bei denen auch das ein oder andere Probieren rausprang, gefiel mir viel besser als der Gang zum Supermarkt. Ich habe meine Angst vor Hunden überwunden. Als ich passieren...
Die Gang <3 Chingana Heute gab es ein Fest in der Schule, was auf den Nationalfeiertag am 18.9. einstimmen sollte. Mit chilenischen Fahnen übersät (stellt euch das mal mit Deutschlandflaggen vor!) und Empanadas, Vino, Terremoto und Choripan.  Morgens mussten wir um 10 (schluchz) in der Epa erscheinen, um zu dekorieren (es fehlten ja noch mehr Fahnen) und anschließend fingen schon die ersten Auftritte an, die mir echt gut gefallen haben. Ich bin auch aufgetreten, einmal als Sängerin der Rockband (auf Spanisch!) und einmal als Gitarrenbegleitung beim Ensable de musica popular.  Danach mussten wir Freiwilligen traditionsweise Cueca tanzen. Oh gott, ich hatte so Angst. Und alles wieder vergessen. Ich hatte das schönste Kleid der Welt an -Prinzessinnen Feeling inklusive- aber tanzen wollte ich nicht. Zum Glück tanzt man Cueca zu zweit und es fand sich ein hilfsbereiter Tanzpartner, der versprach mir zu helfen (es war wirklich nicht so einfach mich zu ein...
Die Tomas Der chilenische Tag Heute wurden Jola und ich morgens um 9:30 wieder in die Epa bestellt, um nach oben in die Toma zu fahren. Die Tomas sind Gebiete oben auf dem Berg, die illegal besetzt wurden und manchmal keinen Strom oder fließendes Wasser haben. Pünktlich um 10:40 ging es dann los.   Es hat weh getan so früh aufzustehen, weil wir am Freitagabend mit Chilenen im Surco, einem Kulturzentrum hier in Achupallas, bei einem Jazz Konzert waren und danach noch den Abend mit entspannten Gesprächen, Glühwein (jaaa es gibt Glühwein hier!) und einem schönen Feuerchen haben ausklingen haben lassen.  Props to Jola für dieses zuckersüße Bild! Nach einer abenteuerlichen Fahrt im Jeep hoch nach oben auf den Berg, haben wir mit den Kindern gemalt und zusammen gesungen. Während Jola Fotos für die Schule gemacht hat, habe ich mich mit einem kleinen Jungen unterhalten, der ein bisschen abseits allein saß. Am Anfang war er sehr schüchtern, bat mich dann aber au...
Lia (Sängerin auf profesionellem Niveau) und Evelyn (sie sieht nicht so aus aber sie zieht euch alle auf dem Schlagzeug ab) Das Jahr der Konzerte Neben dem Musikunterricht fehlt es im Alltag auch nicht an Konzerten chilenischer Musik oder spontanen Jam sessions. Meine Gitarrenklasse hat sich sowieso schon in einem halbe Jam session verwandelt. Jeden Donnerstag begleite ich zuerst die Klasse für Kinder und unterstütze den Lehrer Mauricio (richtig cooler Typ übrigens) indem ich mich den Anfängern annehme und ihnen neue Akkorde beibringe während er sich um die fortgeschrittenen kümmern kann. Die Gitarrenklassen sind sehr klein und bestehen nur aus jeweils 3 Schülern und die Beginner bekommen mit mir praktisch Privatunterricht, die Glücklichen, ich habe das alles ohne Lehrer gelernt.   Die Gitarrenklasse macht mir mit am meisten Spaß, weil sie aufgrund ihrer kleinen Größe so familiär und mit Mauricio echt entspannt ist. Außerdem habe ich das Gefühl, dort wirklich helfen zu...
Hola cabros, ich bins wieder. Dieses Mal in Deutsch. Es ist ja für euch. (und in Spanisch würde ich eine Ewigkeit hier sitzen^^) Jetzt bin ich schon 4 Tage hier.   Es fühlt sich schon viel länger an.   Trotzdem weiß ich noch genau wie das Flugzeug abgehoben hat, was mich an den Ort bringen würde, an dem ich schon so lange sein wollte. Es war wie ein Traum für mich, der endlich wahr geworden ist. Entsprechend aufgeregt und breit war mein Lächeln die ganze Reise über. Ich konnte nicht fassen, dass es Realität wird, das Abenteuer für das ich schon so viel gemacht habe, was mir als Ziel in weiter Ferne so viel Energie und Motivation gegeben hat. Und jetzt bin ich hier, zum ersten Mal in Lateinamerika, und ich kann es nicht glauben. Mit den 2 Hübschen sitze ich jetzt hier fest haha...Potitos :) Tja und wie ist es jetzt hier? Auf jeden Fall kalt. Sehr kalt. Weil es in keinem Haus eine Heizung gibt. Ich hätte nie gedacht, dass eine warme Dusche so bef...